Im Gegensatz zu trockenen Strahlverfahren können durch Anwendung des Hochdruck-Wasserstrahls, welchem ein abrasives Medium (z.B. Quarzsand) durch Injektor beigemischt wird, Oberflächen garantiert zunderfrei gestrahlt werden, selbst an schwer zugänglichen Stellen wie z.B. an Schaufelfüßen, unter Deckblättern etc.
Durch die fließende Eigenschaft des Wassers werden die abrasiven Bestandteile diesen Stellen zugeführt und zeigen die entsprechende Wirkung. Und dennoch ist das Sandkorn nicht so aggressiv, dass es einen Schaden auf der Oberfläche hinterlässt, da es von einem Wasserfilm umgeben ist und sein Aufprall dadurch gedämpft wird.
Durch vielseitige Tests konnte nachgewiesen werden, daß im Vergleich zu trockenen Strahlverfahren, wie z.B. dem Glasperlen- oder Korund-Strahlverfahren, die Nassreinigung nicht nur die effektivste, sondern auch die wirtschaftlichste Lösung ist.
Bei Anwendung des trockenen Glasperlen-Strahlens werden evtl. vorhandene Risse im Werkstoff regelrecht zugehämmert und können nur durch Anwendung des US-Prüfverfahrens erkannt werden. Die Nassstrahlanwendung hingegen deckt einen vorhandenen Riss optisch auf und macht die Arbeit des Prüfers entsprechend einfacher.
Je nach Wunsch des Kunden bzw. Anforderung des Turbinenherstellers können Rauhigkeitswerte an Schaufeloberflächen korrigiert werden, indem eine Verdichtung der Oberflächen mittels Wasser-/Glasperlenstrahls im Anschluß an die Reinigung und nach erfolgter Prüfung vorgenommen wird.
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